1 2 3..14  

1949

  • Kurz vorher war sein Großvater ins Krankenhaus eingeliefert worden, nun folgt der Enkel.
  • Der Großvater Johannes Freumbichler stirbt am 11.2. an einer Nierenkrankheit.
  • Aufenthalt im Landkrankenhaus Salzburg, darauf Erholungsheim in Großgmain und in der Lungenheilanstalt Grafenhof bei Schwarzach St. Veit im Pongau (Salzburg). Die Pflege zieht sich bis zum Januar 1951 hin.
  • Er beginnt intensiv zu lesen (Dostojewski) und zu schreiben.
  • Seine musikalische Bildung wird durch einen Mitpatienten, den Kapellmeister Rudolf Brändle, gefördert.

1950

  • Im Sommer erscheinen unter Pseudonym erste kurze Erzählungen Thomas Bernhards in einer Salzburger Zeitung.
  • Am 13.10. Tod der Mutter Herta Fabjan, geb. Bernhard, in Salzburg.

1951

  • Freiplatz an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien.
  • Wohnung (in Wien XIX, Obkirchergasse 3) bei einer um 35 Jahre älteren, von ihm "Tante" genannten Frau Hedwig Stavianicek, die er 1949 im Sanatorium (Grafenhof) kennengelernt und bis zu ihrem Tod 1984 nicht mehr verlassen hat. Sie ist der oft genannte `Lebensmensch´.
  • Durch Hedwig Stavianicek erhält der angehende Schriftsteller einen Zugang zur kulturellen Szene in der österreichischen Hauptstadt.
  • Gelegenheitsarbeiten halten Thomas Bernhard über Wasser.

1952

  • Durch Vermittlung von Carl Zuckmayer wird T. Bernhard Journalist beim "Demokratischen Volksblatt", wo er Gerichtssaalberichte, Reiseberichte, Buch-, Theater- und Filmkritiken verfaßt.