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1946

  • Im Juni Übersiedlung der Eltern und Großeltern und des Onkels Farald Pichler nach Salzburg, in eine Zweizimmerwohnung in der Radetzkystraße 10.
  • Unterricht in Musikästhetik bei Professor Theodor W. Werner, Gesangsunterricht bei Maria Keldorfer.

1947

  • Eigenmächtiger Abbruch des Gymnasiums (`die umgekehrte Richtung´)und Beginn einer kaufmännischen Lehre bei einem Lebensmittelhändler - dem "Keller" in der Scherzhauserfeldsiedlung, einem der ärmsten Wohnviertel der Stadt.
  • Neben der Verkäuferlehre nimmt er weiter privaten Musik- und Gesangsunterricht.

1949

  • Im Januar entsteht aus einer nicht ausgeheilten Erkältung und aufgrund der allgemeinen Entbehrungen der Kriegs- und Nachkriegszeit eine schwere Rippenfellentzündung, aus der sich in der Folge eine Lungentuberkulose entwickelt.
  • Kurz vorher war sein Großvater ins Krankenhaus eingeliefert worden, nun folgt der Enkel.
  • Der Großvater Johannes Freumbichler stirbt am 11.2. an einer Nierenkrankheit.
  • Aufenthalt im Landkrankenhaus Salzburg, darauf Erholungsheim in Großgmain und in der Lungenheilanstalt Grafenhof bei Schwarzach St. Veit im Pongau (Salzburg). Die Pflege zieht sich bis zum Januar 1951 hin.
  • Er beginnt intensiv zu lesen (Dostojewski) und zu schreiben.
  • Seine musikalische Bildung wird durch einen Mitpatienten, den Kapellmeister Rudolf Brändle, gefördert.

1950

  • Im Sommer erscheinen unter Pseudonym erste kurze Erzählungen Thomas Bernhards in einer Salzburger Zeitung.
  • Am 13.10. Tod der Mutter Herta Fabjan, geb. Bernhard, in Salzburg.