1 2..14  

1943-1945

  • Internat in Salzburg, Gymnasium. NS- Schülerheim "Johanneum", Schranergasse 4.
  • Violinunterricht bei Prof. Steiner auf Veranlassung des Großvaters.

1944

  • Nach dem schwersten Bombenangriff auf die Stadt Salzburg wird Thomas im Herbst nach Traunstein zurückgeholt.
  • Obwohl es der Familie am Nötigsten fehlt, drängt der Großvater auf die künstlerische Ausbildung seines Enkels.
  • Die Arbeit als Gärtnergehilfe für einige Monate in Traunstein ist vermutlich eine Erfindung.

1945

  • Im September kehrt Thomas Bernhard zurück ans - jetzt katholische - Salzburger "Johanneum". Besuch des Humanistischen Gymnasiums.
  • Im Herbst Vertreibung der Familien Fabjan und Freumbichler aus Bayern, Bernhard bleibt in Salzburg.

1946

  • Im Juni Übersiedlung der Eltern und Großeltern und des Onkels Farald Pichler nach Salzburg, in eine Zweizimmerwohnung in der Radetzkystraße 10.
  • Unterricht in Musikästhetik bei Professor Theodor W. Werner, Gesangsunterricht bei Maria Keldorfer.

1947

  • Eigenmächtiger Abbruch des Gymnasiums (`die umgekehrte Richtung´)und Beginn einer kaufmännischen Lehre bei einem Lebensmittelhändler - dem "Keller" in der Scherzhauserfeldsiedlung, einem der ärmsten Wohnviertel der Stadt.
  • Neben der Verkäuferlehre nimmt er weiter privaten Musik- und Gesangsunterricht.

1949

  • Im Januar entsteht aus einer nicht ausgeheilten Erkältung und aufgrund der allgemeinen Entbehrungen der Kriegs- und Nachkriegszeit eine schwere Rippenfellentzündung, aus der sich in der Folge eine Lungentuberkulose entwickelt.